Obedience steckt in Deutschland geradezu noch in den Kinderschuhen, erfreut sich aber zunehmender Beliebtheit. Prüfungen sind jedoch noch nicht in allen Kreisgruppen des BLV vertreten.
Viele Außenstehende setzen Obedience auf eine Ebene mit Agility, THS und CSC. Wer aber einmal ein Training oder eine Prüfung mit verfolgen oder selbst daran teilnehmen konnte, wird diesem Vorurteil entschieden entgegentreten. Obedience ist eher eine weiterentwickelte Art der VPG Unterordnung bzw der Begleithunde-ausbildung, mit Parcourslaufen hat es eher wenig zu tun.
Es handelt sich um eine hohe Form der Hundeausbildung, bei der sehr viel Wert auf Korrektheit und Geschwindigkeit gelegt wird.
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Die ersten beiden Prüfungstufen lassen sich noch ohne übermäßigem Aufwand absolvieren. Ab der Klasse 2 jedoch werden sehr hohe Anforderungen an Hund und Ausbilder gestellt, weshalb in der Klasse 2 und 3 eher wenig Teams laufen. Besonders arbeits- und zeitaufwändig sind hierbei die Box und der Apport.
Umso höher die Klasse umso schwieriger ist es für einen Hund sich im Ring zu orientieren. Gerade hier wird vielen Hunden ihre Geschwindigkeit und ihr Trieb zum Verhängnis. Andererseits sind diese Eigenschaften geradezu grundlegend für einen Obediencehund, denn das triebfödernde Werfen von Bringhölzern fällt in diesem Sport weg. Auch alle anderen Übungen laufen sehr ruhig und ohne besondere Möglichkeit der Triebförderung ab.
Einen trieblich gering angesetzten Hund hier zum Laufen zu bringen ist wirklich eine Kunst und in Prüfungen meist auch eher unzuverlässig.
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